Allgemein

Gemeinsame Sturmflutvorsorge: in der Pauliner Marsch wird eine Sturmflutpartnerschaft etabliert

Die Pauliner Marsch und Im Suhrfelde sind geprägt von Kleingärten und Sportvereinen. Mit ihrer zentralen Lage vor der Hauptdeichlinie sind die Gebiete attraktive Freizeit- und Erholungsflächen, als ausgewiesene Überschwemmungsgebiete jedoch lediglich mit einer Verwallung bis zu einem Wasserstand der Weser von 5,50 m (über Normalhöhennull) geschützt. Im Rahmen des Projekts BREsilient wurde die Gefährdungssituation durch Sturmfluten vor Ort analysiert und beurteilt. Ein wichtiger Meilenstein ist die Etablierung der deutschlandweit ersten Sturmflutpartnerschaft mit jährlich stattfindenden Partnertreffen.

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„Mit dem Stadtgrün-Bewertungstool können wir zeigen, welchen ökologischen, sozialen und ökonomischen Wert Bäume und Grünanlagen für Bremen haben.“

Catharina Püffel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin. Im Projekt BREsilient erforscht sie, wie Kommunen mit den klimawandelbedingten Herausforderungen für Straßenbäume und Stadtgrün umgehen können und welchen Wert städtisches Grün für die Klimawandelanpassung der Städte hat. In einem Workshop mit Verwaltungsakteuren hat sie ein Bewertungstool für Stadtgrün vorgestellt, das bewertet, wie sich die Schaffung neuer Grünflächen, die Begrünung von Dächern und die Pflanzung neuer Straßenbäume auf die Städte auswirkt.

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Starkregenpartnerschaft in der Blumenthaler Aue nimmt Form an

Seit 2017 werden im Projekt BREsilient von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau gemeinsam mit den Anwohner*innen, Initiativen, Vereinen und Firmen für die Blumenthaler Aue in Bremen-Nord Maßnahmen entwickelt, um das historische Burggelände besser vor den möglichen Gefahren und Schäden durch Starkregen zu schützen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird begleitet von einer Starkregenpartnerschaft, die vor allem der gegenseitigen Information und gemeinsamen Vorsorge für Starkregenereignisse dient.

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BREsilient in der Tagesschau und bei buten un binnen

Was Starkregen ist und welche Folgen er haben kann, wissen viele Menschen spätestens seit der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021. In den Medien hat die Präsenz des Themas „Starkregen“ seither deutlich zugenommen. Radio Bremen interessierte sich für die Aktivitäten zur Starkregenvorsorge des BREsilient-Projekts und sendete Anfang November einen Beitrag über die Blumenthaler Aue und das Kurzfrist-Vorhersagesystem, das dort im Rahmen des Projekts erprobt wird. Der Beitrag wurde auch von der ARD-Tagesschau aufgegriffen.

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Informieren, Vorsorgen, gemeinsam Maßnahmen entwickeln: Am 16. November startet die Sturmflutpartnerschaft Pauliner Marsch/Im Suhrfelde

Im Rahmen der Umsetzungsphase des Projekts BREsilient fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung neben Vorsorge- und Informationsmaßnahmen im Naherholungsgebiet Pauliner Marsch & Im Suhrfelde auch die Einrichtung einer „Sturmflutpartnerschaft“. Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau als Projektleiterin lädt Vereine, Firmen, Nutzende und Interessierte am 16. November 2021 von 18:30-21:00 Uhr zum Auftakttermin der Sturmflutpartnerschaft ins Bürgerhaus Weserterrassen ein (Anmeldung erforderlich).

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12. Oktober: Auftakt zur „Starkregenpartnerschaft“ in der Blumenthaler Aue – Einladung zum Austausch zwischen Behörde, Bewohner*innen und Nutzer*innen

Im Projekt BREsilient wurden gemeinsam mit Akteuren vor Ort Ideen entwickelt, wie mit dem Überflutungsrisiko im Bereich um die historische Burg Blomendal umgegangen werden kann. Eine dieser Maßnahmen ist die Einrichtung einer Starkregenpartnerschaft, die einen regelmäßigen Austausch zwischen dem Hochwasserrisikomanagement bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, den Bürger*innen, Vereinen, Firmen und Nutzer*innen vor Ort ermöglichen soll. Zum Auftakt der Starkregenpartnerschaft lädt das Projekt BREsilient alle beteiligten Akteure am 12. Oktober von 17 bis 20 Uhr auf Burg Blomendal ein.

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BREsilient startet in die Umsetzungsphase: gemeinsam entwickelte Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel werden erprobt und der Dialog etabliert

Seit Juni geht das Projekt „BREsilient – klimaresiliente Zukunftsstadt Bremen“ in eine weitere Phase: Eine Anschlussfinanzierung ermöglicht die Fortführung der Zusammenarbeit mit den überregionalen Projektpartnern und den Akteuren aus den Modellbereichen, um die im Projekt konkretisierten Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umzusetzen und fortzuführen.

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Klimaresilienz von Städten steigern – aber wie?

Seit rund 10 Jahren ist die Widerstandsfähigkeit von Städten gegenüber den Folgen des Klimawandels – kurz: Klimaresilienz – ein Thema in Wissenschaft und Stadtverwaltungen. Vielfach wird betont, dass die Steigerung der Klimaresilienz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und die Beteiligung unterschiedlicher Akteursgruppen – städtische Verwaltung, Wirtschaft, zivilgesellschaftliche Organisationen, Bevölkerung – erfordert. Ob und wie Beteiligung aber tatsächlich die Klimaresilienz erhöht, wurde bisher kaum erforscht.

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„Zu den Highlights gehörten die interaktiven Dialoge mit den unterschiedlichen Akteuren“

Dr. Lucia Herbeck hält in ihrer Rolle als Projektleiterin bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau seit rund zwei Jahren im Projekt BREsilient die Fäden in der Hand. Als promovierte Biologin mit Weiterqualifikation im Wasser- und Umweltingenieurswesen bringt sie aus verschiedenen Forschungsprojekten auch ihre Erfahrungen zu Klimawandelfolgen in BREsilient ein.

Im Interview spricht sie über die prägendsten Formate und Erkentnisse aus dem Projekt und gibt einen Ausblick auf die anstehende Umsetzungs- und Verstetigungsphase.

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